Montag, 20.08.2018 14:27 Uhr

Maintreiben - Zank zwischen Radfahrer und Fußgänger

Verantwortlicher Autor: Marc Störmer Frankfurt am Main, 23.05.2018, 17:20 Uhr
Nachricht/Bericht: +++ Lokale Nachrichten +++ Bericht 4524x gelesen
Maintreiben - Musiker auf dem Eisernen Steg
Maintreiben - Musiker auf dem Eisernen Steg  Bild: Marc Störmer

Frankfurt am Main [ENA] Der Frühling lockt die Frankfurter an den Main. Bereits sehr früh dieses Jahr wird der Eiserne Steg von Musikanten aus aller Herren Länder zum Schauplatz ihrer Künste. Es kann schon eine Weile dauern, von einem Ufer zum anderen Ufer zu kommen, wenn man sich für den Weg über den Steg entscheidet.

Von der Friedensbrücke bis zur Gerbermühle tummeln sich die Mainliebhaber auf den Wiesen des Sachsenhäuser Ufers. An manchen Wiesen gar dicht an dicht auf mitgebrachten Stühlen und decken. After Work noch mal gemütlich etwas trinken oder einfach gemeinsam abhängen, so die Devise. An Köstlichkeiten wird auch einiges geboten. Ob im Maincafe an der Untermainbrücke, dem Dönerboot von Meral Event oder schick essen und genießen in der Gerbermühle, da ist für jeden Geschmack etwas dabei. Übrigens: mittlerweile kann man an vielen Stellen gemütliche Sitzgelegenheiten gegen einen Pfand nutzen und bei der Gelegeneheit einen Cocktail trinken.

Radfahrer vs. Fußgänger

Die Sonne erhitzt nicht nur die Liegeflächen auf den Wiesen, auch die Gemüter kochen oft über, wird doch der Platz auf den Wegen von Radfahrern und Fußgängern gleichermaßen genutzt. Durch die immer zahlreicher werdenden Main-Spaziergänger und Radfahrer kommt es mittlerweile täglich zu handfesten Auseinandersetzungen, da die Rücksichtnahme auf beiden Seiten immer mehr schwindet. Roland R. passionierter Radfahrer kennt das Problem. "Wenn ich mit dem Rad am Main entlangradel", sagt er, "steige ich ab, wenn zu viele Fußgänger dort sind, das ist nur fair den Anderen gegenüber" Doch nicht jeder ist so verständnisvoll. Oft werden Fußgänger von Radfahrern nur um Haaresbreite verfehlt.

Der Stadt Frankfurt ist das Problem bekannt, denn bereits seit Jahren kommt es immer wieder zu Zwischenfällen die nicht selten durch die Polizei geschlichtet werden müssen. Eine Generallösung gibt es jedoch nicht, massive Umbaumaßnahmen versprechen nur mäßigen Erfolg, bedenkt man, dass jeder möglichst nahe am Main laufen und radeln möchte. Bleibt nur der Versuch, an die gegenseitige Rücksichtnahme zu appellieren. Letztlich bleibt es bei der Idee, mit Hinweisschildern und Symbolen daran zu erinnern, wie es nach der Umsetzung ankommt, bleibt abzuwarten.

Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Redaktionelle Inhalte von European-News-Agency können auf anderen Webseiten zitiert werden, wenn das Zitat maximal 5% des Gesamt-Textes ausmacht, als solches gekennzeichnet ist und die Quelle benannt (verlinkt) wird.
Zurück zur Übersicht
Info.