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Eröffnung der Ruhrfestspiele in Recklinghausen

Verantwortlicher Autor: Dettmar Rokoss Recklinghausen, 05.05.2017, 22:02 Uhr
Presse-Ressort von: Dettmar Rokoss Bericht 5134x gelesen
Zauberer Daniel in Action
Zauberer Daniel in Action  Bild: Dettmar Rokoss

Recklinghausen [ENA] Mit dem Kulturvolksfest am 1. Mai fiel der Startschuss für die 71. Ruhrfestspiele unter dem Motto „Kopfüber Weltunter“. In diesem Jahr feierte das „Fest für alle“ ein kleines Jubiläum, denn am 1. Mai vor 40 Jahren wurde das angeschlossene Kulturvolksfest aus der Taufe gehoben.

Seit 1977 hat sich dabei viel getan, das Programm ist bunter und vielfältiger geworden. Doch noch immer hält das Kulturvolksfest ein Programm mit und für Groß und Klein, Jung und Alt, Familien und Alleinentdecker, Gewerkschaften, Vereine und Initiativen bereit. Jedes Jahr im Mai und im Juni steht hochrangige, internationale Kultur auf dem Programm der renommierten Ruhrfestspiele, avantgardistisch und legendär zugleich. „Kunst gegen Kohle“ - dieser Tausch war der Beginn der Ruhrfestspiele. Hamburger Schauspieler und Recklinghäuser Bergleute begründeten 1946 dieses Theaterfestival.

Bunt, vielfältig und abwechslungsreich wie das gesamte Festival war auch das Programm an diesem Tag. Ein familienfreundlicher Mix mit kulturellen Leckerbissen für jeden Geschmack. Neben reichlich Musik auf der Musikwiese gab es auch viele Walkacts die das Publikum begeisterten, Musik, Kabarett, Clowns und erste Bühnen-Kostproben von Drama bis Klassik lockten Besucher in Scharen zu diesem Kulturvolksfest. Leider war Petrus den Organisatoren in diesem Jahr nicht so wohl gesonnen und spendierte nur Regen bei niedrigen Temperaturen, was der Stimmung allerdings keinen Abbruch tat. Man rückte in den Überdachten Teilen eben etwas näher zusammen und genoss so alle Aktivitäten.

Und Mittendrin, die Akteure des Magischen Zirkels von Dortmund, die es immer wieder schafften die Zuschauer mit Close Up Zauberei zu begeistern und ihnen so zauberhafte Momente zu vermitteln. Auf dem Festspielgelände verteilt, sowie im und rund um das Festspielhaus herum, bildeten sich immer wieder Menschentrauben um die Zauberer und jedem einzelnen machte diese Auftrittsmöglichkeit große Freude. Von der klassischen Seil-Ring Routine, über Kartenkunststücke und die immer wieder beliebten Geldproduktionen war so ziemlich alles abgedeckt.

Einige Zuschauer wurden, nur mit einem Stift in der Hand des Zauberers, fast zum Wahnsinn getrieben. Erstmals präsentierte uns ein „Zirkusdirektor“ sehr erfolgreich seinen Flohzirkus in diesem Rahmen. Wie eingangs erwähnt, war die Eröffnung der Ruhrfestspiele mit diesem Kulturvolksfest drinnen und draußen nur ein Vorgeschmack auf einen üppigen Reigen von Theaterereignissen, der bis zum Juni - nicht allein das große Haus, sondern auch Zelte und Zechen bespielt.

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